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Wer kann Carsharing nutzen?

Für Menschen, die selten und/oder unregelmäßig mit dem Kfz unterwegs sind, sowie für kleine und mittelständische Unternehmen ist CarSharing besonders geeignet.

Wenn Sie eher unregelmäßig oder selten Auto fahren möchten, ist CarSharing für Sie meist kostengünstiger als ein Privatwagen. Auch wenn Sie Wert auf das für unterschiedliche Transportbedürfnisse jeweils bestgeeignete Fahrzeug legen, finden Sie im CarSharing ein weitaus flexibleres Angebot als ein einzelner Privatwagen jemals bieten kann.

Wenn Sie hingegen regelmäßig mit einem Auto (z. B. zur Arbeit) fahren und es am Ziel stundenlang ungenutzt stehen lassen möchten, ist CarSharing relativ kostspielig und daher für diese Nutzungen weniger geeignet. Eventuell können dafür andere Modelle der gemeinsamen Kfz-Nutzung (z. B. Fahrgemeinschaften) für Sie günstiger sein als CarSharing. Wer gern sportlich, schnell und risikobereit Auto fährt, ist mit CarSharing schlecht beraten. Für Unternehmen, Verwaltungen, Institutionen, FreiberuflerInnen und Vereine ist CarSharing besonders attraktiv, weil die Kosten für einen eigenen Fuhrpark oft erheblich über den Kosten für die zeitweise Nutzung von CarSharing-Fahrzeugen liegen. Zudem sind die Dienstfahrzeuge oft ungenügend ausgelastet und stehen abends oder am Wochenende ungenutzt herum. Mit CarSharing können gewerblich-institutionelle Kunden echtes Geld sparen.

Eignet sich CarSharing für die Fahrt zum Arbeitsplatz?

Nein, denn das CarSharing-Fahrzeug steht am Arbeitsplatz mehrere Stunden ungenutzt herum. Da jede gebuchte Nutzungsstunde zu Buche schlägt, ist CarSharing dafür sicher teurer als z. B. die Fahrt mit dem ÖPNV.

Eignet sich CarSharing für Urlaubsreisen?

Im Prinzip ja. Zahlreiche Betreiber gewähren für längere Fahrten Rabatte auf Zeit- und Kilometerkosten. Allerdings sollten Sie dreierlei prüfen:
Manche CarSharing-Anbieter begrenzen die höchste durchgehende Nutzungsdauer zumindest für bestimmte Fahrzeuge auf wenige Tage. Manchmal kann es zudem kostengünstiger sein, die Urlaubsfahrt stattdessen mit einem Mietwagen durchzuführen. Diejenigen CarSharing-Anbieter, die Mitglied im bcs sind, können ihren Kunden und Kundinnen meist Vergünstigungen auf die Hertz-Mietwagentarife anbieten. Falls Sie nicht gerade richtig viel Gepäck mitnehmen wollen, können Sie vielleicht auch mit der Bahn zum Urlaubsort zu reisen und dort im Rahmen der Quernutzung zeitweise auf CarSharing-Fahrzeuge anderer Anbieter zurückzugreifen.

Eignet sich CarSharing für Firmenwagen?

Ja, durchaus. CarSharing ist vielfach kostengünstiger als ungenügend ausgelastete Firmenwagen, die nur einen Teil des Tages genutzt werden und am Wochenende meist ungenutzt herumstehen. Außerdem bietet die CarSharing-Technologie ohne großen Zusatzaufwand eine fahrtengenaue Abrechnung mit Auflistung der verursachenden Kostenstelle oder Abteilung. Die meisten CarSharing-Anbieter haben spezielle Firmentarife, die auf die Bedürfnisse von Firmenkunden zugeschnitten sind. Viele CarSharing-Anbieter halten Fahrzeuge vor, die sich gut als Firmenwagen eignen. Falls Sie das CarSharing-Fahrzeug regelmäßig für einen bestimmten Zeitraum reservieren möchten, können Sie eine sogenannte Blockbuchung als Dauerauftrag veranlassen. Das Fahrzeug steht Ihnen dann ganz nach Ihrem Wunsch z. B. jeden Mittwoch von 9 bis 11 Uhr oder montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr zur Verfügung.

Falls Sie unregelmäßig ein Kfz brauchen, buchen Sie es wie andere private CarSharing-Kunden. Falls Ihre Nutzungswünsche dies ratsam erscheinen lassen und sie regelmäßig ein oder mehrere CarSharing-Fahrzeuge in Anspruch nehmen möchten, können eine oder mehrere CarSharing-Stationen mit der gewünschten Fahrzeuganzahl auf dem Gelände Ihrer Firma eingerichtet werden. Zu den von Ihnen mit Blockbuchung belegten Zeiten stehen die Fahrzeuge dann ausschließlich für Ihre Nutzung zur Verfügung, zu allen anderen Zeiten werden die Fahrzeuge möglichst von privaten CarSharing-Kunden ausgelastet. Die Fixkosten der CarSharing-Wagen werden unter allen NutzerInnen geteilt, daher ist CarSharing meist günstiger als ein eigener Fahrzeugpark, der nachts und an Wochenenden (und oft genug auch tagsüber) ungenutzt herumsteht. Weiterer Vorteil solcher bereits in vielen Städten bewährten Kooperationen: Durch die sich zeitlich ergänzenden privaten und gewerblichen Nutzungen können die CarSharing-Anbieter die Fahrzeuge noch effizienter auslasten und zudem ein dichteres Stationsnetz vorhalten.

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